• Der Spezial-Dienstleister für Kurier-, Sameday- und Notfall-Logistik übernimmt für Siemens Healthcare die Ersatzteilversorgung in den skandinavischen Ländern sowie in Italien
  • Nach Fujitsu Siemens Computers hat time:matters damit innerhalb kurzer Zeit nun auch einen Firmenkunden aus dem Siemens-Konzern gewinnen können
  • Reduzierung der Lagerhaltung und der Wettbewerb um hohe Qualität im After-Sales-Service steigern die Nachfrage nach schnellen und zuverlässigen Ersatzteillogistik-Lösungen

Neu-Isenburg/München/Erlangen, 20. August 2008 – time:matters, der zur Lufthansa-Konzernfamilie gehörende Spezial-Dienstleister für Kurier-, Sameday- und Notfall-Logistik, hat Siemens Healthcare (Erlangen), einen Geschäftsbereich der Siemens AG, als Kunden im Bereich Zeitkritische Ersatzteillogistik gewonnen und rückwirkend zum 1. April 2008 einen entsprechenden Kooperationsvertrag abgeschlossen. time:matters übernimmt damit die Ersatzteilversorgung in den skandinavischen Ländern sowie in Italien für Siemens Healthcare, einen der weltweit größten Anbieter im Gesundheitswesen, der ein breites Spektrum an lebensrettenden und lebenserhaltenden HightechGerätschaften für Kliniken und Arztpraxen produziert und vertreibt – so zum Beispiel Diagnosesysteme und Therapiegeräte, aber auch IT-Komplettlösungen.

Nach Fujitsu Siemens Computers hat time:matters damit innerhalb kurzer Zeit nun auch einen Firmenkunden aus dem Siemens-Konzern von seinen Logistikservices überzeugen können. So hält time:matters für Siemens Healthcare ein spezielles „In-Night-Netzwerk“ vor, das dafür sorgt, dass Ersatzteile für sensible medizinische Gerätschaften über Nacht innerhalb von zwölf bis 14 Stunden vom Ersatzteillager zum Einsatzort befördert werden können. So gelingt es, dass beispielsweise ein für die Reparatur eines defekten Kernspintomographen dringend benötigtes Bauteil, das abends um
18.30 Uhr im Ersatzteillager abgeholt wird, bereits am nächsten Morgen um 8.00 Uhr in der betreffenden Klinik zur Verfügung steht. Über den „In-Night-Service“ hinaus können ergänzend, je nach individueller Anforderung im konkreten Einsatzfall, bestimmte Zusatzservices aktiviert werden,
etwa Courier Solutions oder „On-Board-Kuriere“. Aber auch weniger zeitkritische Lieferungen werden mittels „Overnight-Service“ oder dank der „End of Business Day“-Konzeption im Transport-Portfolio von Siemens Healthcare abgedeckt.

Da time:matters gerade in der Zeitkritischen Ersatzteillogistik weiteres Wachstumspotenzial sieht, hat der Logistik-Dienstleister eigens die Tochterfirma time:matters Spare Parts Logistics gegründet, die die spezielle Expertise in diesem Bereich bündelt. Vertragspartner von time:matters Spare Parts Logistics ist auf Siemens-Seite die Zentralstelle Global Shared Services (GSS), Logistics Management, die den Siemens-Sektor Healthcare nach außen hin vertritt und deren Aufgabe unter anderem auch darin besteht, neue Frachtenbündelungspotenziale zwischen Siemens-Sektoren und
externen Unternehmen auszuhandeln. „Die vereinbarte Kooperation mit time:matters bedeutet riesige Chancen für die Siemens-Sektoren, ein hohes Serviceniveau bei günstigeren Frachtraten zu erzielen“, erläutert Jürgen Kindereit, Director Logistics Management bei GSS, die Zukunftsaussichten des
Siemens-Transportnetzwerks.

Der steigende Bedarf an individuell-flexiblen, gleichermaßen schnellen wie zuverlässigen Lösungen in der Ersatzteillogistik erwächst laut time:matters-CEO Franz-Joseph Miller hauptsächlich aus der Tatsache, dass immer mehr Industriezweige aus Kostengründen die dezentrale Lagerhaltung von
Ersatzteilen zugunsten zentralisierter Bevorratung aufgeben. So habe Siemens Healthcare circa 40.000 Lagerartikel, die als Ersatzteile für seine hochwertigen Produkte vorgehalten werden müssen und die noch vor wenigen Jahren über viele dezentrale Lager rund um den Globus bevorratet wurden,
auf weltweit nur noch drei Distributionszentren und einige wenige regionale Lager konzentriert. „Dass im Zuge dieser Entwicklung die Herausforderungen an die Ersatzteillogistik erheblich gewachsen sind und weiter zunehmen werden, liegt auf der Hand“, so der time:matters-CEO.

Auch die stetig steigende Bedeutung des After-Sales-Service trägt dazu bei, dass sich die Nachfrage nach zuverlässigen Ersatzteillogistik-Lösungen kontinuierlich erhöht. So werden bei Siemens Healthcare jährlich etwa 650.000 Ersatzteile auf den Weg gebracht und in über 160 Länder geliefert.
„Bei uns spielt Qualität des After-Sales-Service eine ganz entscheidende Rolle – vor allem weil bei vielen unserer Produkte eine verzögerte Ersatzteillieferung zu Ausfallkosten in enormer Höhe und zur Unzufriedenheit unserer Kunden führt“, erläutert Heiko Ansorge, Leiter Strategisches
Transportmanagement bei Siemens Healthcare, Material Logistics. Dr. Frank Debus, Vice President Material Logistics, ergänzt: „Zentrale Lager in den jeweiligen Zeitzonen bilden die Basis unserer globalen Ersatzteilversorgung. Mit der Beauftragung von time:matters verfolgen wir im Wesentlichen
ein Ziel: Unseren Kunden auch künftig in der Ersatzteilversorgung eine kompromisslose und hochflexible Servicequalität zu bieten – in Gestalt ebenso schneller wie zuverlässiger Lieferungen.“

DOWNLOAD